6e belegt den 3. Platz im PILOT - Schulwettbewerb „Vielfalt BUNTerLEBEN“

Die Klasse 6e hat nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema „bunte Vielfalt“ an unserer Schule mit dem Slogan „Alleine bist du stark, im Team sind wir am stärksten!“ am PILOT - Schulwettbewerb 2018 teilgenommen.

Sie gestalteten ein Banner mit individuell dargestellten Buchstaben und sammelten anschließend in ihren Pausenzeiten bunte Fingerabdrücke von Mitschüler*innen und Lehrer*innen in der Schule.

Sie sehen jeden Einzelnen als stark und einzigartig. Doch sie möchten auch hervorheben, dass die Schulgemeinschaft im Team am stärksten ist. Jede/r Einzelne hat es jedoch „in der Hand“ und ist selbst verantwortlich für ein gutes Zusammenleben. Deshalb entstand die Idee, das Plakat mit dem Slogan gemeinsam auf dem Foto mit den Händen festzuhalten. Die rote Mauer des Schulgebäudes soll zeigen, dass die Schulgemeinschaft stark/stabil wie eine Mauer sein kann.

Die Klasse 6e ist sehr stolz, von hunderten Einsendungen die drittbeste eingereicht zu haben. Sie sind höchst motiviert und denken bereits an die nächste Teilnahme an einem Schulwettbewerb.

Arbeitsgemeinschaft „Neue Begegnungen schaffen“ als wichtiges Bindeglied zwischen Schülern und Senioren

AG an der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen erfreut sich größter Beliebtheit

Seit dem aktuellen Schuljahr ist am Standort Kreuzau eine neue Arbeitsgemeinschaft entstanden, die sich „Neue Begegnungen schaffen“ nennt und deren Ziel es ist, den Kontakt zwischen Jung und Alt zu verbessern und Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.

Hervorgegangen ist sie aus einer Kooperation zwischen der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen und dem Alten- und Pflegezentrum St. Andreas. Die Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9c und d wurden vor dem ersten Kennenlernen der Senioren von ihren Begleitern Frau Knipprath (Sekundarschule) und den Betreuungsassistentinnen (St. Andreas) emotional auf die Begegnung vorbereitet, da es für den Großteil der Gruppe der erste Kontakt mit Senioren in einem Alten- und Pflegeheim war.

In diesem Schuljahr besuchen 17 Sekundarschülerinnern und Sekundarschüler – teilweise begleitet von Schulseelsorgerin Claudia Weyermann – jeden Freitag das Alten- und Pflegezentrum für eine Zeitstunde. Der Besuch der Schülerinnen und Schüler, dessen Programm wöchentlich wechselt, beinhaltete bisher u. a. ein gemeinsames Basteln, Singen, Gespräche zum Zweiten Weltkrieg, zu Bräuchen oder zur Schulzeit, Gedächtnistraining und gemeinsames Spielen.

„In unserem Projekt stehen der direkte Austausch zwischen Jung und Alt und das Schaffen von gegenseitigem Verständnis im Fokus. Vorderstes Ziel bei der wöchentlichen Begegnung ist, dass zwei vom Alter her weit voneinander entfernte Generationen gemeinsam Zeit verbringen und sich so näher kommen“, so Lehrerin Julia Knipprath zu der Zielsetzung des Projekts. Die Heranwachsenden zeigen großes Interesse an den Lebenserfahrungen der Senioren und übernehmen gleichsam Verantwortung, indem sie für die Getränke sorgen und den älteren Menschen beim Basteln und Spielen helfend zur Seite stehen. Im Gegenzug bringen die Senioren den Schülern dafür große Wertschätzung entgegen, die durch nichts zu ersetzen ist und die bei den Schülern nachhaltigen Eindruck macht. Einigen Schülern macht das kooperative Projekt so viel Freude, dass sie im März ihr dreiwöchiges schulisches Betriebspraktikum in der Altenpflege durchgeführt haben und sogar planen, nach der Schule in die Altenpflege zu gehen. Das Projekt soll im kommenden Schuljahr fortgesetzt werden.