Die Sekundarschule Kreuzau/Nideggen zeigt RESPEKT

Organisation einer Woche des Respekts in der Zeit vom 08.04.-12.04.2019

Andauernd fordert irgendjemand für sich Respekt. Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof, Lehrkräfte in den Klassenzimmern, Eltern von ihren Kindern, Ältere von Jüngeren, Liedermacher in ihren Texten, Trainer auf dem Sportplatz und und und…Gleichzeitig scheinen aber Mobbing, Unfreundlichkeit oder Beschimpfungen in allen Lebensbereichen an der Tagesordnung, sei es im Straßenverkehr, beim Arzt, in Internetforen oder auch nur in der Schlange an der Kasse.

Es gibt also genug Gründe, sich einmal mit dem Thema Respekt zu beschäftigen, denn Respekt ist keine Zeit im Jahr, sondern eine Haltung und Lebenseinstellung. Es ist eine wichtige Aufgabe von Schule, Wertschätzung und Respekt im Umgang miteinander aktiv zu leben und dazu förderliche Haltungen anzubahnen und zu unterstützen. In diesem Zusammenhang war die gesamte Schulgemeinschaft eingeladen, sich mit Projekten, Ideen und Aktionen an der ersten Woche des Respekts zu beteiligen.

Ziel der Woche war es, für allgemeingültige Werte wie Höflichkeit, Freundlichkeit oder Rücksichtnahme ein Bewusstsein zu schaffen und zu schärfen. Gewaltfreie Kommunikation, Fairness, Regelbefolgung, das Recht, die Dinge anders zu sehen… dies waren nur einige Schwerpunkte des Unterrichts.

Die Klasse 6c schrieb ein eigenes Theaterstück und führte dies am Freitag der Woche unter großem Beifall für alle Interessierten auf. Die Niederländischkurse des Jahrgangs 10 beleuchteten Vorurteile und Klischees in der Begegnung zwischen Niederländern und Deutschen. Eine Klasse drehte einen Videofilm, Schüler der 8c rappten und Schülerinnen aus Nideggen interviewten Rettungssanitäter zum Thema „Respekt vor Notfallhelfern“, um nur einige Beispiele zu nennen.

Als äußeres Zeichen trugen alle Beteiligten ein Bändchen in den Schulfarben, mit dem am Ende die Woche evaluiert wurde. Alle waren dazu aufgerufen mittels ihres Bändchen über die Woche abzustimmen. Die überwiegende Mehrheit entschied sich für die Aussage: „Die Mottowoche hat mir gezeigt, was Respekt bedeuten kann und wie wichtig Respekt ist.“

Die besten Ideen werden nun prämiert und aus den Bändchen werden an beiden Standorten Kunstobjekte als Erinnerung an die Woche und deren Ziele entstehen.

Die Schulgemeinschaft ist zuversichtlich, dass Wertschätzung und Respekt im Umgang miteinander – ungeachtet der Herkunft, der Hautfarbe, der Sprache - auch zukünftig ihre gemeinsame Grundlage bilden.