Fitness macht Schule

Kooperationsvereinbarung zwischen dem Sportstudio „Fitness & More“ und der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen

Foto: Elvira Poppel

Bildunterschrift: von li.nach re.: Dieter Weber (allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters des Stadt Nideggen), Maren Riem, Martin Friesen (Schüler, 10b), Michael Arth (IHK), Andrea Volk  (Schulleiterin), Ralf Eberle (Geschäftsführer „Fitness & More“), Christoph Becker (Bezirksregierung Köln)

 

Lernpartnerschaften mit einem Seniorenstift, einer Sparkasse oder mit Industriebetrieben kann man sich gut vorstellen. Aber mit einer „Mucki-Bude“?! Auf den ersten Blick vielleicht etwas ungewöhnlich. Seit einigen Tagen gibt es im Rahmen der Bildungsinitiative „Kooperationsnetz Unternehmen der Region und Schulen“ – kurz „KURS“ genannt – eben genau diese neue Lernpartnerschaft zwischen der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen und dem Sportstudio „Fitness & More“ in Nideggen.

 

Nach einer Begrüßung durch den Geschäftsführer Ralf Eberle verteilten sich die Schüler*innen der Klasse 10b unter der Aufsicht von Abteilungsleiter II Guido Schmalbein auf die verschiedenen Räume des Studios, um einen Einblick in die Kurse und die  verschieden Geräte des Studios zu erhalten.

 

Im Gespräch meinte Sekundarschuldirektorin Andrea Volk: „Mit diesem Studio haben wir einen Lernpartner gefunden, der das Programm der Schule in idealer Weise bereichert und ergänzt“. Auch der allgemeine Stellvertreter des Bürgermeisters der Stadt Nideggen, Dieter Weber, war begeistert und stellte fest: „Die Schüler müssen weg von der grauen Theorie, wenn sie das Leben erleben wollen!“

 

Referatsleiter der IHK Michael Arth betonte, dass für sportlich interessierte Jugendliche zahlreiche Berufsbilder im Bereich Sport und Fitness entstehen, wie z. B. die duale Ausbildung zum/zur Sport- und Fitnesskaufmann/-frau oder das Studium der Fitness-Wissenschaften und -Ökonomie.

 

Martina Jordan, die verantwortliche KURS-Koordinatorin, die das Gespräch mit den Teilnehmern der Ratifizierungsfeier moderierte, erklärte, dass das Ziel von KURS, gemeinsam mit der IHK und der Kölner Bezirksregierung, die flächendeckende Vernetzung aller Schulen mit Partnerunternehmen ist.

 

So erwähnte auch Christoph Becker, Dezernent der Bezirksregierung, dass die Lernpartnerschaft zur Vertiefung der Berufsorientierung und zur Gesundheitserziehung an der Sekundarschule in erheblichem Maße beitragen könne.

 

Alle Anwesenden, die an der von den Studien- und Berufswahlkoordinatoren Gabriela Ludwig und Michael Anderseck hervorragend organisierten Ratifizierungsfeier teilnahmen, waren sich einig, dass das Projekt auch wichtig für den Stressabbau und die gesundheitliche Prophylaxe von Schülerinnen und Schülern und auch Lehrerinnen und Lehrern ist. Dies bestätigten auch die Schülerin Maren Riem und der Schüler Martin Friesen mit den Worten: „Das tut uns richtig gut!“

 

Nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung gab es noch zur Stärkung aller Teilnehmer*innen ein von den Lehrerinnen Hanni Schmitz-Pirig und Elvira Poppel und den Schülerinnen und Schülern der Klasse 7a vorbereitetes Buffet mit Fingerfood und Muffins und natürlich durfte auch zu einem solch wichtigen Anlass das von Ralf Eberle servierte Gläschen Sekt nicht fehlen.

Besuch im DLR Forschungslabor

Wir waren am 18.06.2018 mit unserer Klasse 9b im Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum in Köln-Porz. Dort haben wir viele Experimente bezüglich verschiedener Themenbereiche miterleben dürfen. Uns wurden aktuelle Missionen der NASA und des DLR nahe gebracht und die Experimente erläutert. Das waren z. B. das Infrarotlicht, die Schwerkraft, die Mission auf dem Mars (Mission to Mars), der Traum vom Fliegen. Zusätzlich gab es zwei Vorträge. Zum einen handelte der Vortrag über die Frage, ob wir alleine im All sind, zum anderen über das Sonnensystem, indem wir uns befinden. Alles was wir an diesem Tag erlebt haben war sehr informativ, interessant und hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Das Experimentieren war ein besonderes Highlight. Was uns alle aber am meisten interessiert hat, war die Kontrollstation. Dort wurden uns die Astronauten per LiveCam bei der Arbeit gezeigt und die geplanten Missionen näher gebracht. Vier Schüler aus unserer Klasse hatten die Ehre in dieser Zeit an einem VR-Experiment teilzunehmen. Dort haben sie eine Brille aufgesetzt und Steuerelemente in die Hände bekommen. Sie wurden dann in eine Raumstation „versetzt“ und schwebten in der Schwerelosigkeit durch den Orbit. Alles virtuell natürlich!

Dieser Tag wird unvergesslich bleiben. Wir können es anderen Klassen und Schulen weiter empfehlen! Habt Mut zu naturwissenschaftlichem Arbeiten!

A. M. Münster, D. Otten, J. Pfeifer

KURS-Partnerschaft zwischen RAK-Seniorendomizil und Sekundarschule wird regelmäßig gepflegt Klasse 8a unternimmt gemeinsamen Ausflug mit Senior*innen

Am 18. Juni wanderte die Klasse 8a der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen mit ihrer Klassenlehrerin Gabriela Ludwig nach Berg zum Seniorendomizil RAK, das mit der Schule durch eine KURS-Partnerschaft eng verbunden ist. Der anspruchsvolle Weg führte über Feldwege und parallel zur Landstraße zwischen Nideggen und Berg entlang.


Nach knapp einer Stunde erreichten alle – etwas abgekämpft – das Seniorendomizil und begaben sich daraufhin mit einigen Bewohnern auf einen kleinen Spaziergang in der schönen Umgebung des Hauses. Die Jugendlichen halfen den Senior*innen hierbei, die Rollstühle zu schieben und leisteten wichtige Unterstützung beim Laufen.

 

Nach dieser kleinen Runde nahmen alle gemeinsam einen kleinen Imbiss ein. Einige Mädchen und Jungen bereiteten Brötchen zu und servierten sie mit Getränken.


Nach der gemütlichen Runde mit Jung und Alt räumten noch alle gemeinsam auf, bis sich die Klasse auf den Rückweg machte. Unter der Thumer Linde wurde an diesem gelungenen Ausflugstag zum Abschluss noch eine letzte Eispause eingelegt.



geschrieben von der Klasse 8a

It‘s a home run! Mrs. Müller spielt mit ihrem Englisch-Kurs Baseball

Am ersten sonnigen Freitag im Mai kämpfte die selbsternannte Schülermannschaft der „Blue Eyes“ gegen die „Black Panthers“ in einem spannenden Baseball-Spiel.

Unter der Leitung von Herrn Benz und mit der Unterstützung der „cheers“-Cheerleader Gabrielle Fischermann, Vanessa Gast, Elvira Halili und Viktoria Laukart, spielte der Englisch-G-Kurs 8cd zum ersten Mal die amerikanische Version der Sportart Baseball. Die Klasse hatte das Thema des US-Schulsystems gerade abgeschlossen und um den Schülerinnen und Schülern darüber hinaus zusätzlich und außerhalb des reinen Lehrplans ein bisschen das amerikanische Lebensgefühl mit all seinen Facetten näherzubringen, ist dieses kleine Projekt nach einer Idee von ihrer Lehrerin Mrs. Müller entstanden.

Nach nur einer Proberunde schafften es die Heranwachsenden tatsächlich, ein reguläres Baseball-Spiel zu spielen und das schwierige Treffen des Balls zu meistern.

Natürlich durften bei diesem besonderen Ereignis (Event) weder die Fans des 8cd G-Kurses noch Popcorn für alle fehlen. Anschließend waren sich alle einige, dass dieser kleine Exkurs eine hervorragende Auflockerung des unterrichtlichen Alltags war, der dringend bald wiederholt werden muss!

Wie viel Spaß alle Beteiligten hatten, zeigen die Fotos …

 6e belegt den 3. Platz im PILOT - Schulwettbewerb „Vielfalt BUNTerLEBEN“

Die Klasse 6e hat nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema „bunte Vielfalt“ an unserer Schule mit dem Slogan „Alleine bist du stark, im Team sind wir am stärksten!“ am PILOT - Schulwettbewerb 2018 teilgenommen.

Sie gestalteten ein Banner mit individuell dargestellten Buchstaben und sammelten anschließend in ihren Pausenzeiten bunte Fingerabdrücke von Mitschüler*innen und Lehrer*innen in der Schule.

Sie sehen jeden Einzelnen als stark und einzigartig. Doch sie möchten auch hervorheben, dass die Schulgemeinschaft im Team am stärksten ist. Jede/r Einzelne hat es jedoch „in der Hand“ und ist selbst verantwortlich für ein gutes Zusammenleben. Deshalb entstand die Idee, das Plakat mit dem Slogan gemeinsam auf dem Foto mit den Händen festzuhalten. Die rote Mauer des Schulgebäudes soll zeigen, dass die Schulgemeinschaft stark/stabil wie eine Mauer sein kann.

Die Klasse 6e ist sehr stolz, von hunderten Einsendungen die drittbeste eingereicht zu haben. Sie sind höchst motiviert und denken bereits an die nächste Teilnahme an einem Schulwettbewerb.

Arbeitsgemeinschaft „Neue Begegnungen schaffen“ als wichtiges Bindeglied zwischen Schülern und Senioren

AG an der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen erfreut sich größter Beliebtheit

Seit dem aktuellen Schuljahr ist am Standort Kreuzau eine neue Arbeitsgemeinschaft entstanden, die sich „Neue Begegnungen schaffen“ nennt und deren Ziel es ist, den Kontakt zwischen Jung und Alt zu verbessern und Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.

Hervorgegangen ist sie aus einer Kooperation zwischen der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen und dem Alten- und Pflegezentrum St. Andreas. Die Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9c und d wurden vor dem ersten Kennenlernen der Senioren von ihren Begleitern Frau Knipprath (Sekundarschule) und den Betreuungsassistentinnen (St. Andreas) emotional auf die Begegnung vorbereitet, da es für den Großteil der Gruppe der erste Kontakt mit Senioren in einem Alten- und Pflegeheim war.

In diesem Schuljahr besuchen 17 Sekundarschülerinnern und Sekundarschüler – teilweise begleitet von Schulseelsorgerin Claudia Weyermann – jeden Freitag das Alten- und Pflegezentrum für eine Zeitstunde. Der Besuch der Schülerinnen und Schüler, dessen Programm wöchentlich wechselt, beinhaltete bisher u. a. ein gemeinsames Basteln, Singen, Gespräche zum Zweiten Weltkrieg, zu Bräuchen oder zur Schulzeit, Gedächtnistraining und gemeinsames Spielen.

„In unserem Projekt stehen der direkte Austausch zwischen Jung und Alt und das Schaffen von gegenseitigem Verständnis im Fokus. Vorderstes Ziel bei der wöchentlichen Begegnung ist, dass zwei vom Alter her weit voneinander entfernte Generationen gemeinsam Zeit verbringen und sich so näher kommen“, so Lehrerin Julia Knipprath zu der Zielsetzung des Projekts. Die Heranwachsenden zeigen großes Interesse an den Lebenserfahrungen der Senioren und übernehmen gleichsam Verantwortung, indem sie für die Getränke sorgen und den älteren Menschen beim Basteln und Spielen helfend zur Seite stehen. Im Gegenzug bringen die Senioren den Schülern dafür große Wertschätzung entgegen, die durch nichts zu ersetzen ist und die bei den Schülern nachhaltigen Eindruck macht. Einigen Schülern macht das kooperative Projekt so viel Freude, dass sie im März ihr dreiwöchiges schulisches Betriebspraktikum in der Altenpflege durchgeführt haben und sogar planen, nach der Schule in die Altenpflege zu gehen. Das Projekt soll im kommenden Schuljahr fortgesetzt werden.