Eine Schule stellt sich vor – Tage der offenen Tür an der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen

Die Tage der offenen Tür an der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen boten traditionell allen Besuchern wieder ein facettenreiches und informatives Programm.

 

Das Herzstück der alljährlichen Präsentationen bildet zu Beginn des Tages die Informationsveranstaltung der Schulleitung für alle interessierten Eltern von Viertklässlern mit anschließender Führung durch das moderne Schulgebäude. Neben Erläuterungen zur Organisation, zum Schulprofil und zu den möglichen Abschlüssen erwarten die Besucher hierbei vielfältige Präsentationen, Mitmachangebote und selbstgemachte Köstlichkeiten.

 

Die naturwissenschaftlichen Fächer Physik, Chemie und Biologie luden die Kinder zum Experimentieren ein. Im Kräuterprojekt konnten u.a. selbsthergestellte Butterzubereitungen mit Kräutern aus dem schuleigenen Kräuterbeet probiert werden. Der Raum der Stille bot eine Fantasiereise gemeinsam mit der Schulseelsorgerin Claudia Weyermann. Tombola und Caféteria waren, wie immer, große Publikumsmagnete. Dort gab es u.a. alkoholfreie Cocktails, selbstgebackenen Kuchen und original Eifeler Kartoffelsuppe im Angebot. Die moderne Medienausstattung konnte u.a. in den sehr gut ausgestatteten PC-Räumen bestaunt werden.

 

Der Förderverein und die Schulpflegschaft stellten sich ebenso vor, wie die Gruppe „Klassenfahrten“, Bastel- und Handwerkerprojekte und das Klimaprojekt „Fruits 4 Future“.  Im Rahmen dieses nachhaltigen Projekts pflanzte bereits der zweite Jahrgang „seine“ Obstbäume in Kreuzau und Nideggen.

 

Die Freiwillige Feuerwehr und der Kreissportbund waren mit eigenen Ständen und erstere sogar mit einem Einsatzfahrzeug auf dem Nideggener Schulhof vertreten.

 

In den Fluren erklang von Schülern und Lehrern selbstgespielte Weihnachtsmusik und unterstrich die entspannte Atmosphäre in den Schulgebäuden.

 

Ein herzliches Dankeschön gilt allen fleißigen Helfern aus Eltern- Schüler- und Lehrerschaft, die zum guten Gelingen der beiden Tage beigetragen haben.

 

Text und Foto: Elvira Poppel

„Mit Liebe kochen ist Nahrung für die Seele“

Sekundarschüler*innen aus Nideggen kochen mit den Profis von der Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung mbH im Gastronomischen Ausbildungszentrum Nideggen (DGA-Nideggen)

 

Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche stand insbesondere für die Schüler*innen des 9. Jahrgangs erneut das vielfach bewährte und beliebte Angebot von der DGA-Nideggen zur Auswahl: Kochen mit den Profis in der Küche des Gastronomischen Ausbildungszentrums in Nideggen in Verbindung mit praxisorientierten Aufgaben im Servicebereich.

 

Insgesamt 13 Schüler*innen „genossen“ vier Tage lang den praktischen Einblick in die interessante und vielfältige Welt der Gastronomie. So erhielten sie wertvolle Tipps von den Profis beim Kochen verschiedener Menus wie auch anregende Hinweise für die Gestaltung eines einladenden Tisches – bekanntlich isst das Auge mit.

 

Die Zusammenarbeit zwischen den Ausbilder*innen und den Schüler*innen war sehr erfolgreich und geprägt von angenehmer Arbeitsatmosphäre und Spaß, gepaart mit Interesse, Motivation und Kompetenz. Dazu trug nicht zuletzt die Tatsache bei, dass das gemeinsam erstellte Essen an dekorativen Tischen im Restaurant verspeist wurde. Darüber freute sich nicht zuletzt auch der betreuende Lehrer Herr Funke und labte sich an den leckeren Ergebnissen.

 

Die Sekundarschule Kreuzau/Nideggen bedankt sich nochmals ganz herzlich für die tolle Zusammenarbeit und kompetente Betreuung beim DGA-Team Frau Anna-Katharina Hommers, Frau Karin Drehsen, Frau Corinna Firmenich, Herrn Michel Kulling und Herrn Nabil Afkir.

 

Mmmmmhhhhh – lecker war´s !!!

 

Text und Foto: Willi Funke

Ein Stück Frankreich an der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen

Im Rahmen des Französischunterrichts kam am Montag, den 16.12.2019, ein französischer Lektor vom Institut Français Düsseldorf mit dem Francemobil für 2 Schulstunden in die Klassen 8 und 9 zunächst an den Standort Nideggen und anschließend nach Kreuzau. Er präsentierte nach einer kleinen gemütlichen Kennenlernrunde die Frankophonie, d.h. die Gesamtheit aller französischsprachigen Länder.

 

Dann wurden die Schüler*innen in 3 unterschiedliche Gruppen aufgeteilt und der Wettkampf konnte beginnen. Anhand von unterschiedlichen Fotos mussten die Lernenden entscheiden, ob sich der abgebildete Ort in Frankreich oder in Deutschland befindet. Es war ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen („tête-à-tête“), was sich im zweiten Teil der Gruppenphase fortsetzte, in der die Schüler*innen ihr interkulturelles Wissen unter Beweis stellen mussten. Es ging um Fragen, wie z.B. „Wieviel Käse isst ein Franzose durchschnittlich in einem Jahr?“, „Wie hoch ist der Eifelturm?“ oder „Wie viele Einwohner hat Frankreich?“.

 

Am Ende stellte der aus der Réunion gebürtige Lektor lokale Produkte, wie Ingwer, Safran und Chili vor und die Schüler*innen durften eine olfaktorische Kostprobe nehmen. Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, die den Schüler*innen und Lehrkräften sehr viel Spaß gemacht hat und die in das Schulprogramm aufgenommen werden soll.

 

Text und Foto Stefan Kahles

61. Vorlesewettbewerb 2019/2020:  Alina Koch ist die Gewinnerin des Schulentscheids der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen

v.li. hintere Reihe: S. Aktan-Güster, Antonia Cirica, Selina Meier, Alina Koch, Payton Baraona, Hannah Sanvoisin; v.li. vordere Reihe: Priya Müller, Lorena Schlepütz, Niklas Pritzl

„Wow! Ein Buch hat meine Fantasie erweckt!“ – rappte Eko Fresh 2019 zum Jubiläum des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels.

Fantasie bei ihren Zuhörer*innen weckte auch Alina Koch, Schülerin an der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen. Die Sechstklässlerin gewann den Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs und setzte sich gegen ihre Mitschüler*innen durch. Sie las aus „Harry Potter und der Stein der Weisen“ von Joanne K. Rowling.

 

Die Schüler*innen der Klassen 6 holten auch dieses Jahr ihre Lieblingsbücher hervor, übten fleißig und haben sich gegenseitig um die Wette vorgelesen, um optimal vorbereitet zu sein auf den 61. Vorlesewettbewerb. Denn nur wer wirklich klar und deutlich vorliest, wer richtig betont und es schafft, mit seinem Vortrag die Fantasie der Zuhörer*innen zu erwecken, hat eine Chance auf den Schulsieg.

Alina gelang dies und qualifizierte sich damit als Schulsiegerin für den Stadt- bzw. Kreisentscheid.

 

Alle Teilnehmer dürfen sich aber als Gewinner fühlen, denn alle haben sich sehr angestrengt und hervorragend gelesen. Als Belohnung winkten Urkunden und eine Kleinigkeit zum Naschen. Der Buchpreis für den ersten Platz wurde von der Buchhandlung „Lesezeichen“ gestiftet. Hierfür ein herzlicher Dank an Frau Aktan-Güster.

 

Die Veranstaltung war für alle Beteiligten ein Gewinn und eine gute Möglichkeit, das Leseinteresse unserer Schüler*innen zu fördern.

Die Sekundarschule wurde am 22.11.2019 erneut als Nationalparkschule zertifiziert. Hier einige Impressionen der Zertifizierungsfeier im Kulturkino Vogelsang.

             „Wie macht man eigentlich Politik?“                   Besuch der 9.Klassen der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen im Landtag in Düsseldorf

Welche Möglichkeiten von politischem Engagement und demokratischer Teilhabe gibt es, welche Handlungsmöglichkeiten habe ich im Alltag, mich politisch zu betätigen? Macht es überhaupt Sinn, dass ich mich für Politik interessiere?

 

Am Montag, den 04.11.2019, wurden viele dieser Fragen diskutiert – und zwar dort, wo aktiv Politik gemacht wird - im Düsseldorfer Landtag. Frau Sibylle Busch, Mitarbeiterin der Stadt Nideggen, hatte die Tour organisiert und die Schüler*innen der Klassen 9a+9b konnten „live“ ihre vorab im Fach Wirtschaftslehre vorbereiteten Themen erörtern.

 

Nach dem Sicherheitscheck ging es gleich los in den Plenarsaal. Es war ein besonderes Erlebnis, sich auf die  Stühle im Landtag vor Ort zu setzen, auf denen sonst nur die Abgeordneten Platz nehmen. Die Schülergruppen wurden in die verschiedenen Fraktionen aufgeteilt. Das abwechslungsreiche und spannende Schülerprogramm wurde von der Angestellten vom Besucherdienst, Monika Pirron, geleitet. Zunächst erhielten alle eine Einführung in die parlamentarische Arbeit. In einer simulierten Sitzung wurde die 1. Lesung eines Gesetzesentwurfes nachgestellt. Danach hielten einige Schüler*innen engagierte Reden am Rednerpult über das Thema, ob das Wahlrecht in Zukunft von Geburt an gelten soll.

 

Im Anschluss erfolgte ein Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Ralf Jäger. Die Schüler*innen fragten Herrn Jäger z.B. wie man Abgeordneter wird, ob ihm die Arbeit Spaß macht, nach dem Verdienst eines Abgeordneten und vieles mehr. Herr Jäger beantwortete geduldig und freundlich alle Fragen und berichtete begeistert über seinen Beruf.

 

Vor der Abfahrt konnten sich alle Teilnehmer*Innen noch mit einem kleinen Imbiss stärken.

 

Dieser wichtige Beitrag im Rahmen der politischen Bildung hat das Ziel, bei jungen Menschen ein vertieftes Verständnis für die Erscheinungsformen und Spielregeln der Demokratie zu fördern. Dieses Ziel wurde sicherlich in großem Maß erreicht. Dies belegt auch die Tatsache, dass ein Schüler der Sekundarschule Herrn Jäger nachmittags in einer Mail mitgeteilt hat, dass er alles sehr beeindruckend fand und Politiker werden möchte.

 

Die Sekundarschule sagt allen Organisator*innen „Danke“ für den spannenden und informativen Tag.

 

Artikel: Elvira Poppel

Runder Tisch bringt Zusammenarbeit im Schulzentrum voran

Gemeinsam berieten am 09.10. Vertreter*innen von Schulleitungen, Lehrerkollegien, Schülerschaften, Elternpflegschaften, Schulsozialarbeit des Standorts Kreuzau der Sekundarschule Kreuzau-Nideggen und des Gymnasiums Kreuzau sowie der Gemeinde Kreuzau als Schulträger über die Entwicklung der Zusammenarbeit im Schulzentrum. Moderiert wurde der Runde Tisch von Frau Kempen und Frau Barvå vom schulpsychologischen Dienst des Kreises Düren.

 

Letztere stellten zu Beginn einen Ablaufplan für das 1½-stündige Treffen vor und luden dann die Teilnehmer*innen jeweils als Paare mit der gleichen Funktion an ihren Schulen dazu ein, auf unterschiedlichen Themenplakaten sowohl Erreichtes und gut Funktionierendes als auch offene Fragen und „Baustellen“ zu notieren. Nach einem anschließenden Austausch waren die insgesamt 14 Teilnehmenden gebeten, mittels Klebepunkten Prioritäten zu setzen, was vorrangig in Angriff zu nehmen sei. Anschließend wurden die zahlreichen Ideen zur Erweiterung und Verbesserung der Zusammenarbeit festgehalten und festgelegt, wer sich worum kümmern wird.

 

Insgesamt waren sich die Teilnehmenden einig, dass es in den letzten Jahren schon sehr erfolgreich gelungen sei, Konflikte zu minimieren, die gegenseitige Akzeptanz zu befördern und den Austausch und die Zusammenarbeit zu etablieren. U.a. wurden regelmäßige Treffen der für die Klassen 5 und 6 zuständigen Mitglieder der Schulleitungen, der jeweiligen Schulleiter*innen und ihrer Stellvertreter, die sehr intensive Zusammenarbeit der Schulsozialarbeiter*innen, die gemeinsamen Aktivitäten der 5. Klassen zu Schuljahresbeginn oder die gemeinsamen Grillfeste der Kollegien genannt.

 

Ausgesprochen eindeutig wurde das Thema „abwertende Aussagen gegenüber Lehrer*innen und Schüler*innen der anderen Schulform“ ganz oben auf die Prioritätenliste der zu bearbeitenden Probleme gesetzt. Auch wenn darauf verwiesen wurde, dass Phänomene wie Vorurteile und Etikettierungen im Sinne eines „wir und die anderen“ nie ganz vermeidbar seien, waren sich doch alle einig, dass sowohl mit einer Ausweitung von Zusammenarbeit und Begegnungen als auch mit einem konsequenten Eintreten gegen pauschalisierende Abwertungen und Gerüchte einer Verselbstständigung von Feindbildern entgegengewirkt werden müsse.

 

Zu den ins Auge gefassten Planungen gehören u.a. eine Schulung zum Thema Demokratiestärkung, ein intensivierter Austausch zwischen den Schülervertretungen, gemeinsame Aktivitäten für Schüler*innen beider Schulen sowie weitere Möglichkeiten der Begegnung und Zusammenarbeit von Lehrkräften.

 

Die etablierten Strukturen der Zusammenarbeit sollen selbstverständlich aufrechterhalten werden. Und der Runde Tisch soll – nach der Premiere 2016 und dem Zusammentreffen dieses Jahr – nun als feste Einrichtung etabliert werden: Ab jetzt will man sich einmal jährlich immer am Mittwoch vor den Herbstferien treffen.

Für Demokratie und Respekt

Peter Kirschbaum von NRWeltoffen Kreis Düren stellt Bildungsangebote in der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen vor.

vo. li.: Schulleiterin Andrea Volk, Lehrkraft Frau Banken, Lehrkraft Frau Steinbrecher, Peter Kirschbaum

Jeder Fall von Diskriminierung und Gewalt ist ein Fall zu viel. Daher hat sich die Landesregierung das Ziel gesetzt, mit einem Aktionsplan des Schulministeriums „Für Demokratie und Respekt – Entschieden gegen Diskriminierung und Gewalt“ Schulen dabei zu unterstützen, das friedliche und respektvolle Miteinander im Umfeld Schule zu fördern.
Auch wenn die Schule für die meisten Schüler*innen ein sicherer Ort ist und Fälle von Gewalt und Diskriminierung die Ausnahme bilden, ist es trotzdem wichtig, ausdrücklich für die Werte unseres demokratischen und freiheitlichen Rechtsstaats einzutreten und gegen jede Form von Diskriminierung und Gewalt vorzugehen.

 

Im Zusammenhang mit der bereits im Frühjahr an der Sekundarschule initiierten „Woche des Respekts“ war daher am 08.10.2019 Peter Kirschbaum vom Landesprojekt „NRWeltoffen: Lokale Handlungskonzepte gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ zu Gast in der Lehrerkonferenz der Sekundarschule und stellte dem Kollegium die Arbeit des Bündnisses sowie Maßnahmen zur Rassismusprävention und Demokratiestärkung an Schulen vor. Der Kontakt zu Herrn Kirschbaum wurde hergestellt durch Valentina Steinbrecher, Ansprechpartnerin für interkulturelle Schulentwicklung an der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen.

 

Neben den Themen Rechtsextremismus und Rassismus wurden die Themen Diskriminierung, Demokratiebildung und Menschenrechtsbildung angesprochen, mit denen sich Schüler*innen in der nächsten „Woche des Respekts“ im Frühjahr 2020 im Rahmen von Workshops auseinandersetzen werden.

 

Welche Möglichkeiten von politischem Engagement und demokratischer Teilhabe gibt es, welche Handlungsmöglichkeiten gegen Rassismus und Diskriminierung im Alltag habe ich oder wie werde ich frühzeitig sensibilisiert, Rechtsextremismus im Internet zu erkennen? Dies sind nur einige der Fragen, denen gemeinsam mit Schüler*innen und Lehrer*nnen nachgegangen werden soll.

 

Unterstützt wird die Schule hierbei dankenswerterweise durch Mitarbeiter von NRWeltoffen des Kreises Dürens und dem SKF (Sozialdienst Katholischer Frauen).

 

Text: Marion Ahaus

Foto: Christiane Winkler

Eine Bauhütte für Kathedralen des 21. Jahrhunderts

Europa.Utopisch.Denken

Sekundarschüler aus Kreuzau und Nideggen als aktive Künstler zu Gast in der Bauhüttenwoche in Simonskall

Schüler*innen der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen wurde mit der Teilnahme an der Bauhüttenwoche in Simonskall die großartige Möglichkeit geboten, im Rahmen eines außerschulischen Projekts ihren Ideen für die Zukunft Ausdruck und Form zu verleihen.

 

Unter dem Thema „100 Jahre Bauhaus im Westen“ haben das NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft und die Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf, ein gemeinsames Projekt gestartet, in dessen Rahmen eine Woche lang besondere Workshops und Veranstaltungen speziell für junge Menschen in Simonskall angeboten wurden.
Vom 01.09.-07.09.2019 wurden die Sekundarschüler*innen unter professioneller Anleitung zu Mitgliedern verschiedener künstlerischer Werkstätten. Im Laufe der Arbeitswoche entstanden so eine Ausstellung und eine Theateraufführung, die am 07.09.2019 bei sonnigem Spätsommerwetter im gesamten Eifelort bestaunt werden konnten.

 

Die Straßen bedruckt mit Slogans wie „Kein Müll im Meer“, „Essen nicht schmeißen“ oder „Don’t forget the world?“, das Junkerhaus bestückt mit zahlreichen Plakaten und aus Alltagsmaterialien hergestellten Utopien, der Weg zur Marienkapelle dekoriert mit Texten aus der offenen Literaturwerkstatt – Simonskall erinnerte an eine große Kreativwerkstatt, in der die Schülerinnen und Schüler voller Elan ihrer Freude an der Welt von morgen künstlerisch Ausdruck verliehen.

 

Höhepunkt der Woche war ohne Frage die Inszenierung und Aufführung eines selbstgeschriebenen Theaterstücks, das die jungen Schauspieler*innen unter der Leitung der Profis Olaf Sabelus, Regisseur und Schauspieler, sowie Dominik Schiefner, Musiker und Schauspieler, Freitag Nachmittag an drei verschiedenen Stellen im Ort auf die Bühne oder, besser gesagt, „auf die Straße“ und „in die Scheune brachten“. Das begeisterte Publikum, bestehend aus Touristen, Gästen und Eltern der Schüler*innen war interaktiv am Geschehen beteiligt und belohnte die beeindruckende Aufführung mit viel Applaus und „standing ovations“.

 

„Wir danken der Sekundarschule, dass sie für unsere Kinder diese Woche organisiert hat“, war nur eine positive Reaktion der Eltern. Ein besonderer Dank gilt ebenfalls den beiden Kunstlehrkräften, Kerstin Lange und Reinhard Krämer, die die Schüler*innen in Simonskall betreut haben sowie der Sparkassen-Stiftung, durch deren Spende erst die Busfahrten von und nach Simonskall finanziert werden konnten.

 

Fotos: Reinhard Krämer

Text: Marion Ahaus