Es ist normal, verschieden zu sein

Der evangelische Religionsunterricht an der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen steht allen Schülerinnen und Schülern offen.

Am evangelischen Religionsunterricht dürfen auch Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die nicht zur evangelischen Kirche gehören. Eingeladen sind alle Kinder, weil sie sich selbst für den christlichen Glauben interessieren oder die Eltern sich eine religiöse Bildung und christliche Werteerziehung für ihre Kinder wünschen, nicht zuletzt im Namen einer auf diese Weise zu gewinnenden Entscheidungsfähigkeit. Der evangelische Religionsunterricht an unserer Schule wird häufig in ökumenischer Kooperation und im Dialog mit dem Ethikunterricht erteilt. Er ist offen für alle Konfessionen, ohne dabei seine konfessionelle Ausrichtung zu verlieren. Vielmehr nehmen wir die Gemeinsamkeiten zwischen den Konfessionen hier genauso in den Blick wie die Unterschiede und konfessionellen Identitäten.

 

Eine inklusive Gesellschaft ist vielfältig. Heterogenität zeigt sich in unterschiedlichen Neigungen, Fähigkeiten, Kompetenzen, Lebensgeschichten und Lebenserfahrungen. Es stellt sich damit die Aufgabe, Unterschiedlichkeit zu erkennen und zuzulassen, ohne über sie zu werten. Es geht um Gleichwertigkeit innerhalb von Individualität. Es geht um die lebensbejahende Kraft einer vielfältigen Gemeinschaft, die miteinander erfährt, dass  niemand aufgrund seiner Andersartigkeit herausfällt oder ausgegrenzt wird. Es ist normal, verschieden zu sein. Jeder gestaltet mit an unserer Gegenwart und unserer gesellschaftlichen Zukunft. Kein Mensch muss eine bestimmte Eigenschaft haben, um seine „Wertvoll-Sein“ nachweisen zu können. Und keine Eigenschaft kann ihn von der Zugehörigkeit zum Menschsein oder von der Teilhabe an menschlichen Gemeinschaften ausschließen.

 

Es genügt einzig, Mensch zu sein.

 

Der evangelische Religionsunterricht an unserer Schule kann eine Orientierungshilfe sein und möchte dazu ermutigen, Antworten zu suchen und sich auf den Weg zu machen.

 

Wer bin ich?

 

Was kann ich?

 

Welche Verantwortung trage ich für andere und für mich?

 

In welche Zukunft möchte ich hineinwachsen?