Ostern – Fest der neuen Hoffnungen

Im Ostergottesdienst am 09.03.2016 in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist der Stadt Nideggen dachten die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen über die Bedeutung von Kreuz und Auferstehung nach.

 

 

Bei sonnigem Wetter gingen die Schülerinnen und Schüler der Religionskurse 7a und 7b begleitet von ihren Religionslehrerinnen Simone Rosarius und Elvira Poppel zum Ostergottesdienst in die schöne um 1177 erbaute alte Pfarrkirche, die Johannes dem Täufer geweiht ist. Hier wurden sie von der katholischen Schulseelsorgerin Claudia Weyermann (Kreuzau) empfangen, die auch den Gottesdienst gestaltete.

Schon im Religionsunterricht hatten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Auferstehung beschäftigt. Genau wie die Jünger Jesu damals haben die Menschen auch heute Hoffnungen und Träume. Und genau wie damals am Karfreitag für die Jünger, werden auch heute oft die Hoffnungen und Träume durch eigenes Verhalten, durch Krankheit oder durch andere Mitmenschen zerstört.

Diese Träume und Hoffnungen drückten die Schüler aus, indem sie Fliesen mit bunten Bildern über ihre Lebensträume malten. Anschließend wurden die Fliesen mit einem Stein zerschlagen – zerplatzte Lebensträume, Hoffnungen gingen zu Bruch. Zurück bleiben Scherben, bleibt ein Trümmerhaufen.

Im Rahmen des Gottesdienstes wurde nun der Zerstörung ein neues Gesicht gegeben. Aus vielen Scherben, Hoffnungssplittern wurde ein neues, buntes Kreuz geklebt. Ein neues Kreuz der Hoffnung. So wie die Jünger (vielleicht) bei der Auferstehung neue Hoffnung geschöpft haben, weil Jesus lebt, feiert man heute auch Ostern als Fest der neuen Hoffnungen. Dies kann sich in jedem Leben, in jeder Situation ereignen, wenn ich es zulasse und „sehen“ kann.